Aktuelles

IMG_1448 Weinreisen 2020

Pfingsten 28.- 31. Mai 2020 & Fronleichnam 11.- 14. Juni 2020 (ausgebucht)
Kulinarische Weinreise Zabergäu – Heilbronner Land

Mitglied im

Georgien - Kulturelles Erbe des Kaukasus

Reisedatum: 8 Tage   27.09. – 04.10.2020

Reisepreis: 

Bei mindestens 35 Personen € 1.245,00
bei mindestens 32 Personen € 1.275,00
bei mindestens 27 Personen € 1.305,00
bei mindestens 22 Personen € 1.355,00

Einzelzimmerzuschlag: € 195,00 €

Leistungen:

  • Nonstop Charterflüge von Köln nach Kutaissi und zurück mit Wizzair in der Economy Class
  • 1 Stück Aufgabegepäck (20kg) sowie 1 Stück Handgepäck
  • Flughafentransfers vor Ort
  • 7 Übernachtungen in 3*-4*-5*-Sterne Hotels in Georgien
  • 7 x Frühstücksbuffet
  • 1 x Mittagessen bei einer einheimischen Familie (Tag 2.)
  • 1 x Mittagessen u. Gespräch mit Temi-Gemeinschaft oder Mittagessen auf einem Bauernhof nahe Kvareli
  • 2 x Abendessen im Hotel
  • 2 x Abendessen in traditionellen georgische Restaurants
  • 1 x Abendessen im Weingut
  • 1 x Weinprobe im Weingut
  • Örtliche durchgehende deutschsprachige Reisebegleitung
  • Transfers im klimatisiertem Bus
  • Trinkwasser im Bus (1 Flasche á 0,5l pro Person pro Tag)
  • QUIETVOX-Kopfhörer-System bei den Besichtigungen
  • Eintrittsgelder für Besichtigungen laut Programm:
  • Besichtigungsprogramm Tag 2:
  • Gelati-Klosterkomplex
  • Märtyrerkirche von Motsameta
  • Festung Rabat oder Feier eines Gottesdienstes in Achalziche
  • Besichtigungsprogramm Tag 3:
  • Stadtführung Achalziche
  • Höhlenstadt Wardsia
  • Poka Kloster in Tiflis
  • Spaziergang in der deutschen Siedlung Asureti
  • Besichtigungsprogramm Tag 4:
  • Stadtführung in Tiflis
  • Sammlung der Goldschmiedekunst im Historischen Museum in Tiflis
  • Stadtrundgang im ehemaligen deutschen Viertel „Neu Tiflis“
  • Besichtigungsprogramm Tag 5:
  • Kirche der Heiligen Nino in Bodbe
  • Stadtrundgang in Signagi
  • Besuch im Fürstenhaus Tsinandali
  • Weinprobe im Schuchmann-Weingut oder Mosmieri-Weingut
  • Besichtigungsprogramm Tag 6:
  • Besichtigungen in der Weinregion Kacheti
  • Alaverdi-Kathedrale
  • Burganlage Gremi
  • Sozialprojekt „Temi-Gemeinschaft“ (mit Mittagessen) oder Besuch eines Bauernhofes nahe Kvareli (mit Weinprobe und Mittagessen mit hausgemachten Speisen)
  • Besichtigungsprogramm Tag 7:
  • Dschwari-Kloster in Mzcheta
  • Swetizchoweli-Kathedrale in Mzcheta
  • Höhlenstadt Uplisziche oder Kintsvisi Kloster des Heiligen Nikolaus
  • Besichtigungsprogramm Tag 8:
  • Bauernmarkt in Kutaissi
  • Stadtrundgang Kutaissi
  • Bagrati Kathedrale in Kutaissi
  • Promete Karsthöhle in Tskaltubo
  • IC Service- und Informationsmaterial pro Zimmer = Reiseführer Georgien vom Trescher Verlag, Kofferanhänger, Kofferband
  • Insolvenzversicherung

Programm

1. Tag, So., 27.09.2020 Abflug nach Kutaissi
Abflug ab Köln nach Kutaissi mit Wizzair. Nonstop-Nachtflug.

Kloster Gelati2. Tag, Mo., 28.09.2020 Ankunft – Gelati – Motsameta – Achalziche (F, M, A) / 250km
Ankunft am Flughafen von Kutaissi nachts. Empfang durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel im Kurort Tskaltubo. Ihre Zimmer sind bereits reserviert.
Kurze Übernachtung und Frühstück im Hotel.
Check-Out gegen 10:00 Uhr.

Erster heutiger Programmpunkt ist der Besuch der Klosteranlage Gelati im Westen Georgiens, unweit der Stadt Kutaissi. Das Kloster zählt zu den bedeutendsten Werken georgischer Kunst und zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Anschließend besichtigen Sie das Motsameta Kloster im Nordosten von Kutaissi. Bekannt als ”Ort der Märtyrer” war dieser Klosterkomplex Schauplatz der blutigen Rebellion der Adelsfamilie Argveti, welche sich von dort aus im 8. Jahrhundert einer Besetzung durch die Araber erwehrten. Der Legende nach sind Gelati und Motsameta durch eine geheime Untergrundpassage verbunden, welche zu Kriegszeiten genutzt wurde.
Das Mittagessen nehmen Sie heute bei einer einheimischen Familie in einem Dorf nahe Zestaponi ein.

Weiterfahrt über den Rikoti-Pass und vorbei am Heilbad Bordschomi in die südwestliche Region Samzche-Dschawacheti nach Achalziche, welches nur knapp 20 Kilometer von der türkischen Grenze liegt. Im 16. Jahrhundert wurde es vom osmanischen Reich erobert und zur Provinzhauptstadt erklärt. 200 Jahre später eroberten die Russen Achalziche und verteidigten dieses erfolgreich.
Heutiger Zeuge dieser Konflikte ist die Festung Rabat, ein kulturhistorisches Bauwerk, welches - in zwei Komplexe unterteilt - eine Vielzahl an Cafés, Läden und Ausstellungen beherbergt. Übernachtung in Achalziche.

georgia-3716271_19203. Tag, Di., 29.09.2020 Achalziche – Wardsia – Asureti – Tiflis (F, A) / 290km
Abfahrt entlang des malerischen Kura-Tals zur Höhlenstadt Wardsia. Im 12. Jahrhundert wurde diese als Grenzfestung gegen das Osmanische Reich von König Giorgi III in eine Bergwand des Eruscheti hineingebaut. Noch heute sind 750 Räume auf 900 Quadratmetern Fläche erhalten.
Die Stadt wurde im Goldenen Zeitalter Georgiens unter der Regierung der Königin Tamaras in den Tuffstein gehauen und beeindruckt die Besucher noch heute durch ihre Ausmaße und die gut durchdachten Verteidigungsanlagen und Versorgungskanäle. Nicht nur die Höhlenstadt, sondern auch viele Wachtürme und Festungen sind als Zeugnisse der Jahrhunderte langen Geschichte auf diesem Gebiet erhalten.

Weiterfahrt zum Paravani-See, dem größten See des Landes. Hier liegt auch das Poka-Kloster, bekannt für seine von Nonnen zubereiteten, einheimischen Spezialitäten.
Als Highlight des Tages besichtigen Sie die ehemalige deutsche Siedlung Asureti. 1818 wurde dieses unter dem Namen Elisabethtal von 72 kaukasiendeutschen Familien gegründet.
Nach der Annexion Georgiens durch die Sowjetunion erhielt es seinen heutigen Namen.
Aus Elisabethtal stammen die deutschen Vorfahren von Nadeschda Allilujewa, der Ehefrau Josef Stalins.

Es folgt der Transfer nach Tiflis und Übernachtung im Hotel. Zwei Übernachtungen in Tiflis

georgia-3702410_19204. Tag, Mi., 30.09.2020: Tiflis (F, A)
Nach dem Frühstück startet Ihre Stadtführung: Die historische Altstadt „Tbilisis“ liegt zu Füßen der Narikala-Burg aus dem 4. Jh. und verzaubert jeden Besucher mit ihren romantischen Gassen, farbenprächtigen Plätzen und den vielen nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie der Metechi-Kirche, der Synagoge, der Sioni-Kathedrale und der Anchischati-Kirche. Bunte Häuser mit geschnitzten Balkonen prägen das Bild an beiden Ufern des Flusses Mtkwari. Den Mittelpunkt der Altstadt bildet das Schwefelbäderviertel mit den heißen Quellen, denen die Stadt ihren Namen als „die warme Stadt“ verdankt. Überall in der Altstadt findet man hübsche, einladende und gut besuchte Straßencafés, Bars und Kneipen. Nach dem Stadtrundgang besuchen Sie eine einzigartige Sammlung der Goldschmiedekunst im Historischen Museum und bummeln über den neu restaurierten Orbeliani-Platz und Saarbrücken-Platz zum früheren deutschen Viertel „Neu Tiflis“.
Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant.

5. Tag, Do., 01.10.2020 Bodbe – Signagi – Tsinandali – Telavi (F, A) / 200km
Zu den vielen Höhepunkten Georgiens gehört auch die ausgeprägte Weinkultur, die das Land noch sympathischer macht. Während der Exkursion ins Weinbauland Kachetien lernen Sie die georgischen Weintraditionen und die Gastfreundschaft der Bewohner kennen. Zuerst besuchen Sie die Kirche der Hl. Nino in Bodbe. In dieser Kirche befindet sich das Grab der Apostelgleichen Nino – einer Frau aus Kappadokien, die Georgien im 4. Jh. christianisiert hat. Weiterfahrt in die Kleinstadt Signagi, gelegen an einem Berghang, mit einer Wehrmauer aus dem 18. Jh. und kleinen Fachwerkhäusern entlang verwinkelter Gassen. Von hier aus bietet sich ein unvergleichlicher Blick auf das Alasani-Tal. Anschließend begeben Sie sich nach Telavi, wo Sie das Zinandali-Weingut besichtigen. Das Weingut beherbergt neben seinem sanierten Hauptgebäude auch mehrere renovierte Nebengebäude und einen großen, gepflegten Park. Eine Produktion findet in diesem historischen Weingut nicht mehr statt, stattdessen fungiert es heute als Alexandre Tschawtschawadse Museum, das auch gastronomische Dienste anbietet. Am Abend eine kurze Fahrt zum Schuchmann oder Mosmieri-Weingut. Hier bekommen Sie Erklärungen zu den Unterschieden der Weinherstellung und -aufbewahrung nach der georgischen und europäischen Methode. Darauf folgen die Weinprobe und das traditionelle Abendessen mit regionalen Spezialitäten.

Übernachtung in Telavi.

Tiflis denkmal6. Tag, Fr.,02.10.2020 Alaverdi – Gremi/Kvareli – Tiflis (F, M) / 200km
Nach dem Frühstück im Hotel fahren Sie in den Osten Georgiens zur Besichtigung des Alaverdi Klosters. Aus dem 4. Jahrhundert stammend beinhaltet dieser Komplex die zweithöchste Kirche Georgiens, bekannt als der „Alawerdi Dom“. Das 50 Meter hohe Bauwerk wird lediglich von der Sameba Kathedrale übertroffen.
Anschließend Weiterfahrt ins Dorf Gremi, bekannt durch seine ziegelsteinerne Kathedrale auf einer Anhöhe im Westen des Dorfes. Hier liegt ebenfalls der Sitz der Temi-Gemeinschaft, einer religiösen Gruppe mit egalitären Weltansichten. Erfahren Sie mehr über das interessante Weltbild der Temi bei einem philosophischen Gespräch und anschließendem Mittagessen.

Optional:

Zu Mittag steht Ihnen zur Auswahl: Entweder das soziale Projekt Temi-Gemeinschaft bei Gremi zu besuchen, den Leiter des Projekts treffen und danach gemeinsam essen https://www.temi-community.org/en /.

Oder Besuch eines Bauernhofes nahe Kvareli, wo Sie lokale Landweine probieren und das Mittagessen mit hausgemachten Speisen genießen.

Es folgt der Transfer zurück nach Tiflis. Übernachtung in Tiflis

7. Tag, Sa., 03.10.2020 Mzcheta – Uplisziche/Kintsivi – Kutaissi (F, A) / 300km
Am Morgen des vorletzten Tages in Georgien begeben Sie sich auf eine Stadtführung in der alte Hauptstadt Georgiens – Mzcheta (UNESCO-Welterbe). Dieser Stadt verdankt das Land die Christianisierung im 4. Jh. Auf einem Felsen erhebt sich der feine Kreuzkuppelbau des Dschwari-Klosters aus dem 7. Jh. Von dort aus eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf den Zusammenfluss der Flüsse Aragvi und Mtkwari und auf die Swetizchoweli-Kathedrale, die anschließend besichtigt wird.

Optional: Entweder: Entlang der alten Seidenstraße kommen Sie anschließend in die Kartli-Region. Hier besichtigen Sie die antike Höhlenstadt Uplisziche, welche aus dem 1. Jahrhundert vor Christus stammt und durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachvollziehbar.

Oder: Anstelle von Uplisziche besichtigen Sie das mittelalterliche Kloster Kintsvisi, rund 10 Kilometer vom gleichnamigen Dorf entfernt. Hier befindet sich eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Nikolauskirche, welche fast unberührt von den Spuren der Zeit ist. Der Besuch im Kloster kommt einer Reise in die Vergangenheit gleich.

Im Anschluss erfolgt der Transfer nach Kutaissi. Übernachtung in Kutaissi

8. Tag, So., 04.10.2020: Kutaissi – Rückkehr nach Köln
Nach dem Frühstück im Hotel begeben Sie sich auf eine Stadtexkursion in Kutaissi. Ihr erstes Ziel ist der dortige Bauernmarkt. Einem Basar gleichkommend, verkaufen hier die unter anderem die lokalen Landwirte Ihre Erzeugnisse. Erleben Sie hier einen unvergleichlichen Einblick in den Alltag und die Wirtschaft der Stadt. Es folgt eine kurze Besichtigung der Promete Karsthöhle in Tskaltubo. Gegen 14:30 Uhr erfolgt daraufhin der Transfer zum Flughafen.

Um 17:00 Uhr begeben Sie sich – mit unvergleichlichen kulturellen Eindrücken im Gepäck – auf die Heimreise nach Köln.

Programmänderungen vorbehalten.